Besuch von den Krippenfreunden Rheinland und Westfalen e.V.
Am 04.06.11 besuchten anlässlich ihrer Jahrestagung die Krippenfreunde Rheinland und Westfalen e. V. die Kolkrabenschule. Da unsere Schule im Winter 2010/2011 erstmalig und als einzige Schule offiziell am Kölner Krippenweg teilgenommen hatte, hatte sich unsere Arbeit herumgesprochen und die Menschen waren neugierig geworden.
So haben wir 50 Leute herzlich empfangen und mit Kaffee und Kuchen aus dem Brotbackofen bewirtet. Obwohl es ein Brückenwochenende und die Veranstaltung samstags war, haben viele freiwillig geholfen. Neben den Kollegen auch Schüler, so Nadide, Can und Duygu aus der Klasse 8 und Selina, Jennifer und Alena aus der Klasse 3.![]()
Die Besucher waren von der Kolkrabenschule und unserer Arbeit begeistert und haben uns das direkt per Mail zurückgemeldet:
Liebe Frau Gennies, es war ganz, ganz toll bei Ihnen! Der Besuch an der Kolkrabenschule wurde zum absoluten Höhepunkt unseres Tagungsprogramms erklärt – ich glaube, unsere Leute sind mitten ins Herz getroffen worden. Mir ging es auch so, schon als ich die kleinen Mädchen mit dem Willkommensschild sah, hatte ich einen ganz dicken Kloß im Hals vor Rührung. (...)
Das Brot aus dem Brotbackofen hat übrigens sehr gut geschmeckt! Mein fast vierjähriger Sohn war von dem „Schulkinderbrot“ schwer beeindruckt und möchte nun nur noch solches Brot essen… Ich habe ihm versprochen, dass wir selber zuhause heute ein Brot backen, das fand er gut, „aber es muss genauso sein, wie das Schulkinderbrot“… Vielleicht gibt es bei Ihnen ja mal ein Schulfest, bei dem man den Brotbackofen in Aktion sehen kann. Ich finde es gut, dass einige Krippenfreunde aus unseren Reihen Unterstützung angeboten haben. Nehmen Sie diese ruhig beim Wort, z.B. Herrn Fink vom Josef Fink Verlag, der Ihnen 1.000 Karten oder Prospekte drucken möchte etc. Falls Sie Kontaktdaten benötigen, kann ich diese gern vermitteln. Ein großes Kompliment an Sie und Ihre tollen Mitstreiterinnen und Mitstreiter – und natürlich die Schülerinnen und Schüler, die sich die Zeit über das lange Wochenende genommen haben, um zu helfen und uns so herzlich und gastfreundlich zu empfangen. Es ist keineswegs selbstverständlich, dass etwas so läuft. Hoffentlich ist eine gute Spendensumme für den Förderverein zusammengekommen.
Lieben Gruß,
Caroline Maria Weber M.A.
Rheinstil Büro für Kultur- und Eventmanagement
Rede anlässlich des Besuchs der Krippenfreunde Rheinland und Westfalen e. V. am 04.06.11 in der Kolkrabenschule, gehalten von der Schulsozialarbeiterin Lilo Gennies
Vorspiel
Bevor ich Sie ganz offiziell begrüße, möchte ich Sie einladen, gemeinsam unsere Zeitraffer-Animation zum Aufbau unserer Krippe anzusehen, die im Übrigen auch auf der homepage des Kölner Krippenwegs zu sehen ist.
Die Leinwand steht genau an der Stelle, wo sonst unsere Krippe steht und wenn Sie sich nachher weiter umschauen, werden Sie überall im Raum Versatzstücke, Figuren und Materialien entdecken, so dass Sie eine gute Vorstellung darüber erhalten, wie die fertige Krippe aussieht. Da im Moment keine Weihnachtszeit ist, wollten wir sie tatsächlich nicht komplett aufbauen.
Vorausschicken möchte ich noch einen Tipp, wie Sie diesen Film am besten anschauen können: Eine Zeitraffer-Animation macht genau das, was es sagt, es rafft die Zeit, d. h. alles geschieht sehr schnell. Deshalb sollten Sie nicht versuchen, die Personen zu fokussieren, sondern sich ganz auf das Entstehen und Wachsen der Baustelle, auf das Zusammenfügen der Materialien konzentrieren, dann bekommen Sie einen Eindruck, was hier im Laufe von gut 2 Wochen passiert.
Krippenaufbau in Zeitraffer
Jetzt darf ich Sie noch einmal ganz herzlich begrüßen: Ich freue mich, dass Sie zu uns in die Kolkrabenschule gekommen sind.
Ganz ehrlich muss ich Ihnen gestehen, dass ich nach dem Besuch der Kölner Krippenfreunde im Januar nicht so schnell damit gerechnet habe jetzt zum Ende des Frühjahrs wieder bekannte und neue Gesichter aus diesem Kreis in der Schule willkommen zu heißen. Und – ganz im Vertrauen – die Vorbereitung auf den heutigen Tag hat sowohl bei Schülern als auch bei Lehrern zu einigen Irritationen geführt.
So wurde gefragt, ob Weihnachten vor der Tür steht und wir haben uns mit „Fröhliche Weihnachten“ gegrüßt und gefragt, ob die Geschenke schon alle beisammen sind. In Anbetracht der hochsommerlichen Temperaturen mag man sich tatsächlich so fühlen wie jemand, der Weihnachten in Südafrika verbringt.
Aber, und das sage ich jetzt mal als Nicht-Lehrerin, ich bin sowieso der festen Überzeugung, dass Lernen nicht nur im Unterricht stattfindet sondern auch und gerade in solchen irritierenden, außergewöhnlichen und im wahrsten Sinne ver-rückten Situationen. Und deshalb freue ich mich tatsächlich besonders, dass Sie heute hier sind.
Ich denke mir, dass Sie wissen wollen, in was für einer Schule Sie sich befinden und bevor ich etwas zu unserem Krippenprojekt erzähle, werde ich Ihnen das erklären:
Wir sind in vielen Aspekten eine besondere Schule, früher nannte man sie auch „Sonderschule“ und im Sinne von „besonders“ kann ich das gut annehmen. Heute heißt sie Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Allein in Köln gibt es 9 Förderschulen Lernen. Darüber hinaus gibt es weitere Förderschulen,
ca. 6 für emotionale und soziale Entwicklung
weitere für geistige, für körperliche und für Sprachentwicklung,
alles Schulen, die kaum im öffentlichen Bewusstsein sind und in Pisa-Studien gar nicht auftauchen. Dabei bin ich der Meinung, dass wir uns und unsere Arbeit nicht verstecken müssen, wir im Gegenteil solche Gelegenheiten wie heute nutzen sollten, die Kolkrabenschule bekannt zu machen.
Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus rund 20 verschiedenen Nationen werden hier vom 1. bis zum 10. Schuljahr unterrichtet, d.h. die Kinder sind von 6 bis 16/17 Jahren bei uns.
Was sind das für Schüler?
Es sind Schüler, die auf Grund eingeschränkter Lernfähigkeiten bereits im Kindergarten auffallen oder in den Regelschulen nicht mithalten können. Sie haben häufig Probleme sich zu konzentrieren, sie haben Wahrnehmungsstörungen, leiden am ADH-Syndrom, was früher die Zappelphilippe waren oder, um es positiv auszudrücken: Wir beherbergen hier viele wahnsinnig lebendige Kinder. Zu diesen Handicaps kommen oft fehlende grundlegende soziale Kompetenzen und ich kann Ihnen versichern, dass die Kolleginnen und Kollegen eine enorme Arbeit leisten, um diesen Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden.
Was sind die Ursachen für die vielen Defizite und Störungen?
Bei manchen Verhaltensauffälligkeiten kann ich über die Ursachen nur spekulieren, tatsächlich kommen viele unserer Besucher aus den umliegenden sozialen Brennpunkten. D. h. einige stammen aus schwierigen Familienverhältnissen, manche wohnen nicht mehr zu Hause sondern in Heimen oder bei Pflegeeltern. Es gibt Kinder, die bei der Geburt sauerstoffunterversorgt waren, einige sind traumatisiert, weil sie Opfer häuslicher Gewalt waren oder sie sind kriegstraumatisiert, wie die, die aus Ex-Jugoslawien, dem Iran oder dem Irak zu uns gekommen sind.
Um diese Kinder entsprechend zu fördern, ihnen Bildung angedeihen zu lassen, arbeiten hier im Haus ca. 30 speziell ausgebildete Sonderpädagogen, die über normale Unterrichtsmethoden hinaus jeden Schüler individuell fördern und ständig auf der Suche nach weiteren Methoden sind, um wirklich alle Möglichkeiten aus den Kindern herauszukitzeln, sie zu wecken und ihre Fähigkeiten freizulegen.
Dazu kommen
- 1 Handwerker
- 1 Sozialpädagogin
- 1 Koch
- Erzieherinnen und Erzieher, pädagogische Hilfskräfte
- 1 Hausmeister
- 1 Sekretärin
- 1 Küchenfee
- Reinigungskräfte
- Busfahrer
- seit 5 Jahren kontinuierlich 1 Tanzpädagogin
- aktuell 1 Theaterpädagoge
Warum zähle ich diese Personen alle auf, warum nenne ich den Hausmeister, die Putzfrauen. Diese Schule verfügt über ein Motto „Miteinander füreinander stark werden“, das ich bis heute prägend und gültig finde. Nicht allein die Lehrer mit den Kindern oder die Kinder untereinander sind hier gemeint. Sondern es geht darum den gesamten Apparat Schule als Gemeinschaft zu begreifen, zu verstehen, dass jede und jeder in seiner Funktion dazu beiträgt, dass das System Schule den Kindern bestmögliche Bedingungen für ihre Entwicklung bieten kann. Jeder einzelne wird wertgeschätzt und mit Respekt behandelt. Diese tagtägliche Erfahrung soll für die Schüler wegbereitend für ihre Zukunft sein.
Von diesem Verständnis von der Organisation Schule und den stets überdachten Umgangsweisen und engagiert erprobten Methoden fällt mir die Überleitung zu dem Projekt „Krippe“ leicht. Denn hier spiegeln sich all unsere Bestrebungen, Kinder aufzufangen, ihren Horizont zu erweitern und Gemeinschaft erfahrbar zu machen.
Jede gute Idee und deren Umsetzung braucht eine Persönlichkeit und an dieser Stelle möchte ich unseren Handwerker Stephan Weber nennen, der dahinter steckt und die Krippenidee nun schon seit 5 Jahren umsetzt und mit immer neuen Ideen wie den fliegenden Engeln, dem Flusslauf überraschend gestaltet, den ich wegen seiner verrückten Ideen so gerne in seinen Projekten unterstütze. Unter anderem sind auch der Brotbackofen, aus dem Sie heute hier den Kuchen bekommen und aus dem die Brote stammen, die Sie gegen Spenden erwerben können, oder die Hühner im Schulgarten solche Projekte.
Es braucht natürlich auch „Mittäter“, die aus Überzeugung solche Ideen mittragen:
Da ist z. B. Doro Hagedorn, Lehrerin der Unterstufe, die u. a. die Kooperation zu der evangelischen Gemeinde in Vogelsang entwickelt hat, so dass auch Gottesdienste für die Kinder hier in der Schule vor der Krippe stattfinden.
Da ist Ila Philipp, unsere Berufswahlkoordinatorin, die sich ganz besonders um die berufliche Zukunft jedes einzelnen Schülers kümmert und Praktikumsstellen aquiriert.
Judith Wirths, auch Lehrerin der Unterstufe, die stets dafür sorgt, dass kleine Engel um die Krippe schwirren und fleißig Spenden sammeln.
Veronika Gernemann, Lehrerin der Klasse 9, die, seit der Brotbackofen in Betrieb ist, tolle Pizzabäcker und Teigkneter hervorgebracht hat.
Noch mal zurück zu Stephan Weber: Im Jahr 2000 kam er im Zuge eines Modellprojekts „Handwerklernen“ an die Kolkrabenschule. Mittlerweile hat er zum Glück eine feste Stelle. Im Rahmen des Handwerklernens unterrichtet er alle Schüler der Mittel – und Oberstufe und hier entsteht auch die Krippe. Im Laufe der Entstehung der Krippe haben rund 60 Schülerinnen und Schüler sozusagen Hand daran gelegt.
„Entsprechend schätzen sie das Werk und es geht auch nie etwas mutwillig kaputt!“ Bemerkung Stephan Weber.
Handwerklich vereinen sich dabei die verschiedensten Gewerke, wie Garten–Landschaftsbau, Gas–Wasser-Installation und andere, mit denen die Schüler Kontakt bekommen. In diesem Jahr hatten wir zusätzlich ganz fremde Professionen im Haus, wie den Filmtechniker, der die Kamera installierte und mit den Schülern den richtigen Bildausschnitt testete, die ersten Filmversuche beobachtete. Das war ungeheuer spannend, nicht nur für die Schüler. Dann gab es den Tontechniker, der neben dem plätschernden Rhein durch den Zusammenschnitt von Vogelstimmen für eine akustische Untermalung sorgte.
Aber ich möchte Ihnen erzählen, was während der Entstehung der Krippe tatsächlich passiert:
Sie sitzen hier im Foyer eines typischen 70er-Jahre Schulbaus und so ansprechend wie heute sieht es nicht immer aus. Dies ist ein Flur, ein Raum, der lediglich dazu genutzt wird, hindurchzugehen, um von einem Raum in den anderen zu gelangen; von der Verwaltung in die Turnhalle, vom Lehrerzimmer in die Klassenzimmer. Jeder möchte so schnell wie möglich hindurch.
Sobald die ersten Tische, Baumaterialien, Geräte hier hingeschafft werden, verändert sich das. Es entsteht Lärm, Getöse, Stimmengewirr. Dieser Ort entwickelt sich zu einem Kommunikationspunkt. Ich selber verlasse dauernd neugierig geworden mein Büro, das sich da vorne in dem Glaskasten befindet. Jeder, der vorbei kommt, bleibt jetzt stehen. Es gibt richtige Versammlungen, wo gefachsimpelt, beratschlagt wird. Ob es Fragen, Vorschläge, Ideen oder Kritteleien, Neckereien, flapsige Bemerkungen sind, jeder fühlt sich bemüßigt, etwas anzumerken, was heißt: jeder möchte irgendwie beteiligt sein.
Christa Göbbels möchte ich erwähnen, eine Ex-Reinigungsfrau der Schule, von der wir erfuhren, dass sie gelernte Schneiderin ist. Als wir überlegten, die alten Kunststofffiguren, die wir zu Beginn gespendet bekamen (die Sie da vorne sehen können), aufzugeben und durch diese beweglichen Gliederpuppen aus dem Künstlerbedarf zu ersetzen, die Gesichter selber zu modellieren, wandte sich Frau Göbbels den Kostümen zu, die sie mit viel Kreativität und Hingabe nähte.
Mit ihr kam ich ins Gespräch über Maria, die in meiner Vorstellung und weil ich mich mit Madonnen beschäftigt hatte, unbedingt ein rotes Kleid und einen blauen Mantel haben musste. Das war ein diffiziles Unterfangen, denn ich wollte keine negative Kritik an dem Erstentwurf üben. Sie kam dann und zeigte mir Stoffe aus denen ich aussuchen durfte. Und als ich ihr beim nächsten Mal sagte, ich würde ihr gerne ein paar Abbildungen von Mariendarstellungen zeigen, teilte sie mir mit, dass eine Bekannte mit ihr in dicken Büchern nachgeschlagen hätte, wo sie sich von den Gewändern überzeugen konnte. Und das ist das Schöne, dass die Beschäftigung mit dem Thema über die Schulwände hinausgeht und etwas passiert. Das Ergebnis unserer Maria sehen Sie hier und sieht sie nicht wunderschön aus?
Natürlich sind wir ganz stolz auf das Ergebnis, auf die fertig gestellte Krippe, trotzdem ist das ganze Unterfangen vielmehr als Prozess zu begreifen. Im Geschehen bis zur Fertigstellung liegt der besondere Reiz und auch die Krippe selber ist einem steten Veränderungsprozess unterworfen, birgt jedes Jahr neue Überraschungen.
In der Vorbereitung auf unsere heutige Begegnung las ich über die Landesgemeinschaft der Krippenfreunde, dass es ihr Ziel ist, über die Krippen die Weihnachtsbotschaft zu vermitteln. Dazu möchte ich erzählen, was mit unserer Krippe noch passiert und Sie werden verstehen, dass wir uns ganz konkret an diesem Punkt treffen.
Da ist zum Beispiel ein Schüler aus der Klasse 8, ich nenn ihn mal Anton, der kaum 5 Minuten ruhig sitzen kann, bei dem Körperkontakt nur über knuffen, schubsen und hauen funktioniert. Dieser Anton sitzt nach der 6. Stunde, der Unterricht ist längst vorbei, inmitten dieser halbfertigen Krippenlandschaft und verlegt völlig selbstvergessen mit einer Zartheit und Innigkeit kleine Moosteppiche. Die Krippe bietet ihm offenbar eine kleine, überschaubare heile Welt, die er draußen nicht hat.
Eine 2. Szene: da stehen Herr Weber und verschiedene Personen vor der fast fertigen Krippe, darunter eine muslimische Mutter und diskutieren über die gemeinsamen Ursprünge der unterschiedlichen Religionen. Es ist kein Streitgespräch, kein heftiges Debattieren sondern vielmehr eine einvernehmliche Suche.
Was können wir mehr für den Weltfrieden tun?
Frau Hagedorn, die neben Frau Wirths in der Unterstufe ganz viel um die Weihnachtsgeschichte bemüht ist, hat erzählt, wie die Kinder sehr wohl auch jede Veränderung an der Krippe wahrnehmen.
Doro Hagedorn berichtet, wie sich die Kinder am letzten Schultag vor den Ferien vor der Krippe versammelt hatten und ein Kind erstaunt rief: „Frau Hagedorn, Frau Hagedorn, guck mal, der Jesus ist angekommen!“
Als wir uns vor diesem Treffen darüber unterhielten, was die Krippe mit unseren Kindern macht, sagte Frau Hagedorn noch etwas sehr Schönes und zugleich auch unendlich Trauriges. Sie sagte, dass die Kinder die Weihnachtsgeschichte gut verstehen und nachvollziehen, weil sie selber so heimatlos sind.
Wir haben dort ein paar Wunschsterne aufgehängt, die die Schüler an die Krippe heften dürfen. Lesen Sie die, dann bekommen Sie eine Ahnung davon, in welcher Lebenswirklichkeit sich diese Kinder befinden.
Jetzt habe ich Ihnen über Krippen im Allgemeinen, über deren Geschichte, Symbolik gar nichts erzählt, aber ich denke, dass Sie die Fachleute auf diesem Gebiet sind und Sie uns ganz viel darüber sagen können. Ich hoffe, dass wir in einen regen Austausch darüber kommen.
Unser Anliegen ist, dass Sie so viel wie möglich von unserer Arbeit weiter tragen, anderen davon berichten. Sie haben in letzter Zeit vielleicht auch den Begriff „Inklusion“ gehört, der ja nichts anderes ist als eine völkerrechtliche Übereinkunft, die das soziale Miteinander bestimmen soll. Inklusion bedeutet, niemanden auszuschließen, an den Rand zu drängen, offen zu sein für alle Gruppen und Menschen und im besten Sinne miteinander umzugehen. Dass Sie heute gekommen sind und wir uns austauschen können bedeutet Inklusion vom Allerfeinsten.
In diesem Sinne sind Sie nun herzlich eingeladen noch einen Gang durch die Schule zu tun, vielleicht dem Schulgarten und den Hühnern einen Besuch abzustatten.
Vielen Dank!
Kommende Termine:
- 22.05.2012 10.Sponsorenlauf
- 05.06.2012 Zeugniskonferenzen- unterrichtsfrei






