Schulprogramm
Das Schulprogramm finden sie auch hier als PDF Datei.
Schulprogramm Kolkrabenschule
Stand Mai 2010
1. Präambel
2. Wir über uns
3. Unterricht und Erziehung Kolkrabenschule
3.1. Schaubild – ein Überblick
3.2. Baumbild – Stufenkonzept
3.3. Stufenschwerpunkte
3.3.1. Unterstufe: Ziele - Inhalte - Methoden
3.3.2. Mittelstufe: Ziele - Inhalte - Methoden
3.3.3. Oberstufe: Ziele - Inhalte – Methoden
Konzept Berufsorientierung im Überblick
3.4. Berufswahlvorbereitung
3.4.1. HandWerkLernen
3.4.2. Fahrplan Berufsvorbereitung
3.4.3. Werkstatt „Tschüss Schule“
3.4.4. BUS-Projekt
3.4.5. Berufswahlkoordination und Oberstufenteam
(Überblick: Aufgaben BWK – Aufgaben Klassenlehrer/in im Anhang
A3.4.5)
3.4.6. Bewerbungstraining
3.4.7. Training sozialer Kompetenzen
3.5. Arbeitsgemeinschaften
3.6. Unterstützende Maßnahmen für Unterricht und soziales Miteinander
3.6.1. Schulsozialarbeit
3.6.2. Trainingsraum für eigenverantwortliches Denken und Handeln – Pausenauffangklasse – Schulregeln
3.6.3. Psychomotorik und Bewegung
3.6.4. Erwachsen werden
3.6.5. Streitschlichtung
3.6.6. Schulsanitätsdienst
3.6.7. CAS (Cologne area schoolnet)
3.6.8. Elternarbeit
4. Unterricht und Erziehung Kolkrabenschule und Partner
4.1. Unterstützende Maßnahmen für Unterricht und soziales Miteinander
4.1.1. Coolnesstrainings
4.1.1.1. coole Pänz
4.1.1.2. CasT (cool and strong Training)
4.1.2. Tanzprojekt – Mittelstufe
4.1.3. Schulsanitätsdienst
4.1.4 Roma-Projekt
4.2. Betreuungsangebote als unterrichtliche Ergänzung
4.2.1. Übermittagsbetreuung
4.2.2. Offene Ganztagsschule
4.2.3. Mittagspause Plus
4.3. Kooperationen
4.3.1. Zusammenarbeit mit Jugendamt und Polizei
4.3.2. Zusammenarbeit mit Schulen im Einzugsgebiet
5. Besondere Aktivitäten
5.1. Mofa-Kurs
5.2. Schulsanitätsdienst
5.3. Theater- und Musikprojekte
5.3.1. Tanzprojekt
5.3.2. Chöre
5.4. Karneval
5.5. Schulfeiern und –fahrten
5.6. Gottesdienste
5.7. Disco
5.8. Aktive Pause
5.9. Schulgarten und Hühnerprojekt
6. Konferenzen
6.1. pädagogische Konferenzen – Kollegium
6.2. pädagogische Konferenzen – Kollegium + Kooperationspartner
6.2.1. Projektgruppe OGS
6.2.2. Projektgruppe Mittagspause Plus
6.3. Schulzielentwicklung
6.4. kollegiumsinternes Fortbildungsprogramm
7. Ausblick
Anhang
Kolkrabenschule Schuljahr 2010-2011
Leitbild
Unsere Schule
soll ein persönlichkeitsfördernder,
lebendiger Ort sein,
der von allen Beteiligten
miteinander und füreinander
immer wieder neu gestaltet wird.
1. Präambel
Unser Leitbild gilt für alle LehrerInnen, KollegInnen, SchülerInnen und Eltern sowie für alle Personen, die in unserer Schule und ihrem Umfeld tätig sind.
Unsere Schule ist ein lebendiger Ort der Begegnung und des Lernens.
Alle sollen mit ihren Stärken und Schwächen, mit ihren Wünschen, Ängsten und Bedürfnissen angemessen einbezogen werden.
Unsere Grundhaltung im Umgang miteinander soll gekennzeichnet sein von Toleranz, Bemühen um Verständnis bis hin zu Achtung, Wertschätzung und
Respekt.
Jede/r soll für sich selbst, den Mitmenschen und unsere Umwelt zunehmend Verantwortung tragen.
Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, vor allem aber gerechtes und friedfertiges Miteinander sollen eingebracht, vermittelt und ausgebaut werden.
Im Rahmen der gesellschaftlichen und sozialen Vorgaben und Bedingungen soll sich jede/r auf den Weg machen können ein verantwortungsbewusstes und
möglichst erfülltes, selbst bestimmtes Leben in Arbeit zu führen.
Unser Leitbild und seine Umsetzung sollen ständig überprüft und entwickelt werden.
2. Wir über uns
Die Förderschule LERNEN „ Kolkrabenschule“ (offizieller Name seit Sommer 2003) liegt im Stadtteil Köln – Vogelsang. Sie befindet sich gemeinsam mit der Förderschule für Geistige Entwicklung seit 1978 in dem Gebäude Kolkrabenweg 8– 10.
Das Einzugsgebiet der Schule umfasst die Stadtteile Bocklemünd, Widdersdorf, Weiden, Müngersdorf, Junkersdorf, Bickendorf (Rand), Vogelsang und Ossendorf (Rand). Auf Elternwunsch besuchen z.T. auch Schülerinnen und Schüler aus anderen Gebieten unsere Schule (Porz, Poll, Nippes, …).
Zurzeit besuchen 220 Schüler/Innen aus 13 verschiedenen Nationen unsere Schule, wobei die größten Anteile aus dem ehemaligen Jugoslawien, der Türkei und Italien stammen.
In diesem Schuljahr verfügt die Schule über 16 Klassenverbände der Primar-und Sekundarstufe, die sich in Unter-, Mittel-und Oberstufe aufteilen. Im Durchschnitt bestehen die Klassen aus 16 Schüler/Innen, die Schuljahre in der Sekundarstufe sind überwiegend zweizügig. Die jetzigen 10er Klassen sind dreizügig, die 9. Klasse ist einzügig.
An unserer Schule sind unterschiedliche Schulabschlüsse möglich: Nach Beendigung der Klasse 9 wird entschieden, ob die Jungen und Mädchen solche Leistungsfortschritte gemacht haben, dass sie in dem folgenden 10. Schuljahr den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erreichen können, oder ob sie den Abschluss der Förderschule Lernen erhalten. Außerdem gibt es seit dem Schuljahr 2005/06 eine sog. BUS – Klasse (Betrieb und Schule – Klasse), in der die Schüler/Innen 2 Tage in der Woche in einem festen Betrieb arbeiten, mit der Option nach der Schulentlassung übernommen zu werden. (nähere Angaben s. Punkt 3.4.4.). In diesem Schuljahr (2009/2010) wird das BUS-Projekt für Jungen und Mädchen, die evtl. direkt nach der Schulentlassung in die Arbeitswelt integriert werden können, in der Form angeboten, dass sie in den bestehenden Klassenverbänden ( 3 ! ) verbleiben und zusätzliche individuelle Förderung über die Berufswahlkoordinatorin und den Handwerker der Schule erhalten ( nähere
Angaben Punkt 3.4.4.). Während der gesamten Schulzeit wird ständig darauf hingearbeitet und entsprechend überprüft, ob eine Rückschulung in die Regelschule möglich ist. Dies bietet sich besonders in den Klassen 5 und 6 an, wo jedes Jahr einige Rückführungen erfolgreich gelingen, speziell in der seit dem Schuljahr 2008/09 bestehenden Kooperation mit der benachbarten Montessori-Hauptschule (nähere Angaben siehe Punkt 4.3.2.).
Die personelle Besetzung unserer Schule umfasst 21 Planstellen, die z.Zt. durch 27 Lehrerinnen und Lehrer, 3 Lehramtsanwärter und einen Türkischlehrer für den muttersprachlichen Ergänzungsunterricht besetzt werden. Darüber hinaus sind an unserer Schule seit dem Schuljahr 2005/6 eine Schulsozialarbeiterin unbefristet (städtische Angestellte) und seit Januar 2006 ein Handwerker im Bereich Gartenbau / Holz (in der Fortsetzung des Modellprojekts HandWerkLernen, (nähere Angaben siehe Punkt 3.4.1.), inzwischen ebenfalls unbefristet, beschäftigt. Hinzu kommen 6 Betreuer bzw. Erzieher der OGS, 1 Ansprechpartner der AWO – Offene Tür Bickendorf + 4 Studenten/Studentinnen der Sonderpädagogik für den Sekundarbereich „Betreute Mittagspause“ und „Mittagspause Plus“ sowie eine Sekretärin. Der Hausmeister ist für beide Schulen im Gebäude zuständig.
Räumlich ist die Schule durch den Bau eines massiven Containers mit 4 Klassenräumen relativ gut ausgestattet. Allerdings gibt es keinen Essraum für das Mittagessen der Nachmittagsschüler/Innen. Außerdem sind die einzelnen Räumeso klein, dass es bei einer Überschreitung von 16 Schüler/Innen pro Klasse zu Problemen aufgrund von Enge kommt. Einige Klassen verfügen über einen zusätzlichen Gruppenraum, der z.B. zur Differenzierung der Lerninhalte und Lernangebote genutzt wird.
Seit dem Schuljahr 2002/3 verfügt unsere Schule über einen Trainingsraum für eigenverantwortliches Denken und Handeln (nähere Angaben siehe Punkt 3.6.2.).
Neben dem Computerraum und der Dreifachturnhalle, die mit der Schule für Geistige Entwicklung geteilt wird, befinden sich in unserer Schule noch folgende Fachräume: ein Mehrzweckraum mit Bühne für Chor, Musik, Feste, Aufführungen und Projekttage der Unterstufe, zwei Werkräume für Arbeiten mit Holz, Ton, Metall, ein Maschinenraum, ein Kunstraum, eine Lehrküche und ein Physik-/Chemieraum. Zurzeit wird unsere Schule nach dem CAS – Konzept (Cologne-Area-Schoolnet) ausgestattet, so dass jeder Raum über einen neuen PC und eine Internetverbindung verfügt. Alle Computer werden miteinander vernetzt.
Die schuleigene Kletterwand in der Turnhalle wird häufig im Sinne des Schulprinzips „Stärkung des Selbstbewusstseins und –vertrauens“ genutzt. Ein Kellerraum mit einer größeren Musikanlage wird von den Schüler/Innen u.a. in Pausen oder nach Unterrichtsschluss als Disco genutzt und soll evtl. als Schülercafé erweitert werden.
Für besondere Anlässe mit großer Personenzahl steht uns nach Absprache mit der Schulleitung der Nachbarschule die Mensa der Schule für Geistige Entwicklung zur Verfügung.
Seit September 2005 findet in unseren Räumen in Kooperation mit dem Bürgerschaftshaus Bocklemünd die Offene Ganztagsschule im Primarbereich mit inzwischen 3,5 Gruppen statt. 42 Jungen und Mädchen erhalten ein Mittagessen – frisch gekocht von unserem Schulkoch und bekommen dann sowohl Hilfe bei den Hausaufgaben als auch Angebote zum Spielen, Basteln, Sport, …. In diesem Schuljahr gibt es einmal wöchentlich ein Zirkusprojekt, durchgeführt vom Kölner Spielezirkus. Am Ende des Schuljahres soll eine Aufführung stattfinden.
Seit dem 2. Halbjahr 2008/9 besteht die „Mittagspause Plus“. Für Mädchen und Jungen der Sekundarstufe werden hier ein kleiner Imbiss, Hausaufgabenbetreuung und einfache Freizeitangebote angeboten. Seit dem zweiten Halbjahr dieses Schuljahres bietet der Kooperationspartner für dieses Angebot, die AWO – Offene Tür Bickendorf, für Schüler mit Unterricht bis in den Nachmittag zusätzlich eine betreute Mittagspause, ebenfalls mit einem kleinen Imbiss und Freizeitangeboten an.
Beide nachmittäglichen Angebote sind eine große Bereicherung für unsere Schule und wirken sich sehr positiv auf unsere Schüler/Innen aus.
3. Unterricht und Erziehung
Die Schule mit dem Förderschwerpunkt LERNEN unterrichtet Schülerinnen und Schüler, die im Lernen trotz intensiver Förderung schwerwiegend beeinträchtigt sind. Ziel von Unterricht und Erziehung dieser Schulform ist es ihnen Hilfen zu geben, damit sie sich zu selbständigen und verantwortungsbewussten Menschen entwickeln können. Sie sollen in der Lage sein, ihre persönlichen Belange wahr- und am öffentlichen Leben teilzunehmen. Dazu bedarf es besonderer Inhalte, Methoden und der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern.
3.1. Schaubild – ein Überblick
Stark werden im Unterricht:
- Basale Förderung Sinnestage
- Wochenplanarbeit
- Freiarbei
- Computerlernen
- HandWerkLernen
- Berufsvorbereitung
- Praktika
- Bewegtes Lernen
- Rituale
- Projekte ( Tanz, Chor, … )
- Abenteuersporttage
- Kulturtechniken
- Fächerübergreifender Unterricht
- Jungen-/ Mädchenstärkung
- Anti-Gewalttraining (coole Pänz, Coolness-T)
Stark werden im außerunterrichtlichen Schulleben
- Teilnahme am Schull-und Veedelszoch
- Feste und Feiern
- Schülercafe
- Disco
- Schulsanitätsdienst
- Mofakurs
- Schulgarten und Hühner
- Schulhofgestaltung
- Klassenfahrten
- Sommerfest
- Helfersystem
- Patenschaft
- Schülermitverwaltung
Innerkollegiale Arbeit
- Fortbildungen/Qualifizierungen
- Supervision
- Teamgespräche innerkollegiale
- Lehrer AGs
- Pädagogische Konferenzen
- Stufenkonferenzen
Außerschulische Partner und Kooperation
- Kooperation Friedhofsgärtner u. Gebäudereiniger
- Kirchliche Gemeinden im Stadtteil
- Förderverein
- Jugendamt – ASD-Kooperation
- Deutsches Rotes Kreuz außerschulische
- Mofa Schule Partner und
- Agentur für Arbeit Kooperation
- Betriebe, Handwerker
- Jugendwerkstätten
- Integrationsfachdienst
- Bürgerschaftshaus Bocklemünd
- Offene Tür Bickendorf
- Hauptschule Montessori
- KGS Wilhelm Schreiber Straße / Grundschulen im Stadtteil
- Tanzpädagogin
Öffnung von Schule
- Außerschulische Lernorte
- Theateraufführungen
- Teilnahme Schull-und Veedelszoch
- Teilnahme Stadtmeisterschaften
- Erste Hilfe Kurse Öffnung
- Rechtskundeunterricht von
- Elterneinladungen Schule
- Hospitation von Regelschullehrern
- Praktikanten und Studenten
- Lehramtsanwärter
3.2. Baumbild - Stufenkonzept
Der Aufbau unserer Schule lässt sich an der Darstellung eines Baumes veranschaulichen: Die Unterstufe bildet die Wurzel, sie bildet die Grundlage für alle weiteren Entwicklungen. Die Mittelstufe bildet den Stamm, in ihr wird weiter gefördert, entwickelt,
gesichert und verfestigt, damit eine volle Entfaltung der Person geschehen kann. Die Oberstufe lässt alle erreichbaren, individuellen Möglichkeiten und Ziele deutlich werden und bringt den Schüler/die Schülerin zu seiner größtmöglichen Entfaltung, um nach der Schulentlassung ein selbst verantwortetes, im Rahmen der Gesellschaft frei gestaltetes Leben aufnehmen zu können.
3.3. Stufenschwerpunkte
3.3.1 Unterstufe
In den Klassen 1 – 4 liegt der Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit darin, Grundlagen in folgenden Bereichen zu schaffen:
- basale Fähigkeiten ( Wahrnehmung, Motorik, … )
- Kulturtechniken
- Lern- und Arbeitsverhalten
- Sach- und Umweltorientierung
- Ich-, Sozial- und Handlungskompetenz
Diese Ziele streben wir insbesondere mit folgenden Methoden, Arbeits- und
Sozialformen an:
Bewegtes Lernen
Bewegungserfahrung ist ein basales Element zur Förderung unserer Schüler/innen insbesondere im Primarbereich. Unterrichtsinhalte werden mit Förderangeboten im Sinne der sensorischen Integration und der Psychomotorik verbunden. Daneben werden Bewegungsangebote für die Jungen und Mädchen aller Klassen der Unterstufe an einem Tag der Woche in der Turnhalle zusätzlich akzentuiert. An diesem regelmäßig stattfindenden Psychomotoriktag haben sie die Möglichkeit Erfahrungen an erlebnispädagogisch orientierten Bewegungslandschaften und Bewegungsstationen zu sammeln. Die Motorik spielt auch hinsichtlich der Förderdiagnostik eine zentrale Rolle im Konzept der Unterstufe.
Besondere methodische Aspekte im Unterricht
- Rituale in der Klasse ( Stuhlkreis, Klassenämter, Frühstück, … )
- Einzelförderungen / Individualisierung
- Handlungsorientiertes Lernen
- Soziales Lernen ( u.a. coole Pänz )
- Klassenlehrerprinzip
- klassenübergreifende Lernangebote und Projekte
- klassenübergreifende Differenzierungen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit
in den Kulturtechniken
- Leistungsgruppen innerhalb der Klassen in ständiger Rückkopplung zu den Schüler/Innen
- Wochenarbeitspläne
- Stationslernen
- Helfersystem
Jahreszeitlich und erlebnispädagogisch orientierte Projekte
Im Laufe des Schuljahres werden für die Unterstufe klassenübergreifende Aktionen angeboten wie
- Feste im Laufe des Schuljahres
- Projektwochen
- Werkstätten
- Wassertage im Sommer
- Herbstaktionstage
- Einschulungsfeier
- Erntedankfest
- Schulinterne Martinsfeier
- Kerzenziehen
- Adventssingen
- Lesetage
- Gottesdienste
- Monatsfeiern
- Unterstufenchor
- Hühnerdienst
- Schulgarten
- Spiel-und Bewegungstage
Öffnung von Schule
Um den individuellen Förderbedürfnissen der Schüler/Innen adäquat begegnen zu können, ist die Kooperation mit anderen Institutionen und die Vernetzung von Informationen von großer Bedeutung:
- Kooperation mit Sprachtherapeuten an der Schule
- Kooperation mit außerschulischen Institutionen ( Jugendamt, Hort, Frühförderzentrum, Kinder- und Jugendpsychologen, Kinderärzten )
- Kooperation mit sozialen Diensten und Jugendamt
- Nutzung außerschulischer Lernorte
- Klassenfahrten und Exkursionen
In diesem Zusammenhang erweist sich unsere Schulsozialarbeiterin als eine wertvolle Ergänzung zu unserer schulischen Arbeit ( s. auch Punkt 4. ).
Sozial-integrative Angebote
- Patensystem innerhalb der Schule
- Betreuung über Mittag
- Offene Ganztagsschule
- Schulbusbeförderung
- „coole pänz“ -AG
3.3.2 Mittelstufe
Das Klassenlehrerprinzip bleibt bestehen, hinzu kommt in der Mittelstufe fächerspezifischer Unterricht wie z.B. Werken, textiles Gestalten, Computerunterricht etc., der in der Regel von FachlehrerInnen erteilt wird.
In den Klassen 5-7 liegt der Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit sowohl in der Festigung als auch in der Erweiterung der Konzepte der Unterstufe
hinsichtlich von:
- Festigung der Kulturtechniken
- Erweiterung und Spezifizierung der Sach-und Umweltorientierung
- Ausbau des Lern- und Arbeitsverhaltens
- Erweiterung der Ich-und Sozialkompetenz
- Aufbau von Handlungskompetenz in geschütztem Rahmen
Diese Ziele streben wir insbesondere mit folgenden Methoden, Arbeits- und Sozialformen an:
- Hinführung zu experimentellem und selbstgesteuertem Lernen
- Arbeit an Projekten
- Kleingruppenarbeit
- Stationsarbeit (werkstattorientiert)
- computergestütztes Lernen
Anwendung und Festigung grundlegender Kulturtechniken
- strukturierte Diagnose und Förderung des Rechtschreibprozesses(Stumpenhorst)
- je nach Personalstand zusätzliche Leseförderangebote
- fächerspezifischer Unterricht
- computergestütztes Lernen
- Englischunterricht
Möglichkeiten zum Leistungsvergleich in geschütztem Rahmen
- stufeninterner Lesewettbewerb
- stufeninterne Mannschaftswettkämpfe
- Teilnahme an Stadtmeisterschaften in verschiedenen sportlichen Disziplinen
- Teilnahme an Schülerwettbewerben (z.B. Bundeszentrale f. politische Bildung)
- stark differenzierte Ausarbeitung der Klassenarbeiten
Möglichkeiten zur Darstellung der eigenen Kreativität in geschütztem Rahmen
- Schulaufführungen, Theater spielen, Tanz, Zirkus
- Schulchor
- mitgestaltende Teilnahme an Schulfesten
- Vorbereitung und Teilnahme Schull-und Veedelszoch
- Vernetzung / Kooperation
- Öffnung nach außen durch Einbeziehung außerschulischer Lernorte
- (Außer)schulische Theater-, Tanz- und Zirkusaufführungen
- Teilnahme an den Schull-und Veedelszöch
3.3.3 Oberstufe
In dieser Stufe bleibt das Klassenlehrerprinzip zwar bestehen, die Loslösung von der engen Beziehung zu einer Person wird allerdings durch zunehmenden Fachunterricht, durch HandWerkLernen und durch außerschulische Kontakte angebahnt. In den Klassen 8-10 liegt der Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit in folgenden Bereichen:
- Festigung der Kulturtechniken in lebensbedeutsamen Zusammenhängen
- Einsicht gewinnen in Aspekte unserer Gesellschaft
- Handlungskompetenz in sozialen Bezügen
- Vorbereitung auf ein verantwortungsvolles, selbstbestimmtes Leben
Diese Ziele streben wir insbesondere mit folgenden Methoden, Arbeits- und Sozialformen an:
Berufseingliederung
Im Rahmen des Modellversuchs HandWerkLernen erfuhr dieser Bereich in den letzten Jahren eine besondere Schwerpunktsetzung (s. Schaubild Seite 8). Die Oberstufe entwickelte einen schulspezifischen Fahrplan zur Berufsvorbereitung, ein schulspezifisches und standortbezogenes Oberstufencurriculum, das insbesondere die Lebensbedeutsamkeit der Unterrichtsinhalte sowie die Verknüpfung theoretischer Inhalte und praktischer (handwerklicher) Arbeit in den Mittelpunkt stellt. Schon vor der allgemeinen bildungspolitischen Diskussion über Standardentwicklung hat das Oberstufenteam damit begonnen Kriterien für die unterschiedlichen Schulabschlüsse zu erarbeiten. Diese Arbeit wird fortgesetzt.
Genauso wie:
- HandWerkLernen im Bereich Gartenbau und Holz (s. 5.3)
- Möglichkeit verschiedener Praktika (mehrwöchiges Praktikum, Wochen-und Dauerpraktikum, BUS-Praktikum)
- Wahlpflichtunterricht mit den Schwerpunkten (u.a.): Englisch, Computer,Werken
- Zusammenarbeit mit Jugendwerkstätten
- Stadtteilbezogene Beratungsangebote einbeziehen
- Installierung eines StuBos (Studien- und Berufswahlkoordinators)
- Zusammenarbeit mit dem Berufsberater der Agentur für Arbeit
Ich-Stärkung und Kompetenzerweiterung zur Alltagsbewältigung
- Erste-Hilfe-Kurs
- Schulsanitätsdienst
- kennen lernen von Institutionen (z.B. Pro Familia,Erziehungsberatungsstellen, Jugendberatungsstelle, usw.)
- kennen lernen von Ämtern (Jugendamt, Sozialamt, Agentur f. Arbeit)
- Mofaführerschein
- Einbeziehung der Schüler in Organisation und Selbstverwaltung(z.B. Schülercafé, Disco, Hauswirtschaft, Karneval, Pausenausleihe, Schülervertretung)
- Streitschlichtung
- Baby- bzw. Elternpraktikum
- Berufswahl-Camp
- Hausaufgabenhilfe in der Schule
Freizeitgestaltung
- Wahlpflichtunterricht mit den Schwerpunkten Sport und Theater sowie zusätzliche Angebote in Arbeitsgemeinschaften
- Projekttage und Projektwochen
- Erlebnispädagogisches Arbeiten durch spezifische Klassenfahrten und schuleigene Kletterwand
Vernetzung / Kooperation
- Einbeziehung außerschulischer Lernorte
- Zusammenarbeit mit Ämtern und Institutionen
- Zusammenarbeit mit der Agentur f. Arbeit und dem Integrationsfachdienst
- Zusammenarbeit mit Berufskollegs
- klassenübergreifende Zusammenarbeit
- Kooperationsvertrag mit dem Fachverband der Kölner Friedhofsgärtner
- Zusammenarbeit mit Fachbetrieben der Gebäudereinigung in der Umgebung der Schule
3.4. Berufswahlvorbereitung
Konzept zur Berufsorientierung Kolkrabenschule Köln
Stand Mai 2010
Grundsätzlich und fortlaufend findet statt die Anbahnung und das Training von Schlüsselqualifikationen mit steigender Bewertung sowie Erkundung und Erarbeitung von Neigungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur individuellen beruflichen Förderplanung
Klasse 1 – 4:
- erste projektbezogene Erfahrungen im Basteln, Werken, … ( mit Klassenlehrer (KL), je nach Situation mit KL + Handwerker (HW) oder individuell mit HW )
- Kennenlernen von Berufen im Lebensumfeld
Klassen 5 – 6:
- erste Erfahrungen im Werkunterricht ( Basteln, Werken, Umgang mit Werkzeugen ) (Jeweils mit dem KL oder in Praktikumszeiten der Oberstufenschüler mit KL + HW oder dem HW allein als Schnupperstunden HWL
- Erweiterung der Kenntnisse von Berufen
Klasse 7:
- Erstes Schnupperpraktikum HandWerkLernen ( HWL = HW + KL parallel ) für 2 Stunden pro Woche in den Bereichen Holz / Gartenbaue/ Hauswirtschaft
- Kennenlernen weiterer Berufsfelder
- Betriebserkundungen, speziell Friedhofsgärtner ( Kooperation )
Klasse 8:
- Anlegen eines Portfolio für jede/n S ( Bereiche Arbeit / Leben / Freizeit )
- Start des „Fahrplans“ zur Berufsvorbereitung
- 3 Stunden HWL pro Woche
- Betriebsbesichtigungen
- Besuch des BIZ ( Berufsinformationszentrums )
- Schuleigene Werkstatt „Tschüss Schule“ als Verfahren zur Kompetenzermittlung und -training an 11 Stationen zur Lebens- und Berufsvorbereitung
- 2 – 3 Wochen Schülerpraktika in Betrieben im Umfeld der Schule
- Lebenspraktisches Training: Orientierung in der Stadt, Stadtpläne, Fahrpläne, Verkehrsverbindungen. Telefontraining, Auskünfte einholen
Klasse 9:
- HWL 4 Stunden pro Woche
- Informationsbesuche durch Gebäudereinigung, Friedhofsgärtner mit Chef und Azubi in den Klassen
- Besuch von Einrichtungen zu berufsvorbereitenden Maßnahmen ( Bsp.: CJD Frechen )
- Werkstatt „Tschüss Schule“ ( s. Klasse 8 )
- Teilnahme „girls day“
- 3 Wochen Schülerpraktika in Betrieben im Umfeld der Schulen
- Seminar zur Lebensplanung und Berufswahlorientierung mit dem Partner Jugendberatungsstelle Hansaring Köln
- Bewerbungstraining konkret (BTK) in Kooperation mit der FLE Leyendeckerstraße
- Betrieb-und-Schule-Projekt (BUS) – erste Beratung mit der Berufswahlkoordinatorin (BWK)
- HAMET-Test für einzelne Jungen und Mädchen in Kooperation mit Integrationsfachdiensten
- Allgemeine Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit (AfA)
- Elternabend mit dem Berufsberater der AfA
Klasse 10:
- HWL-Intensivtrainings
- Einführung und täglicher Gebrauch von Schülerkarten ( Anwesenheits- und Pünktlichkeitsnachweis )
- 3 Wochen Schülerpraktika
- Jahrespraktika
- BUS – Projekt
- Individuelle Beratung durch AfA in Kooperation mit den KL und dem HW der Schule
- Bewerbungstraining
- Berufswahlcamp
- Info über und Besuche von Berufskollegs, TAS und Lehrgängen
Nachschulische Betreuung der Jungen und Mädchen, die über das BUS-Projekt in eine Ausbildung oder auf einen Arbeitsplatz übernommen wurden durch die BWK und den HW im möglichen Rahmen.
3.4.1. HandWerkLernen
Von August 2000 bis Juli 2005 nahmen wir am Modellprojekt HandWerkLernen teil, das leider trotz positiver Erfolge aus finanzpolitischen Gründen nicht fest implementiert wurde. Trotzdem ist aktuell ein ( statt der zwei im Modellprojekt ) Handwerker in unserer Schule tätig, inzwischen auf einer unbefristeten Stelle. Seit diesem Modellprojekt hat unsere Schule ein erfolgreiches Konzept zur Berufsvorbereitung entwickelt ( s.o. ). Ein wichtiger Baustein ist das HandWerkLernen. Durch die professionelle Unterstützung unseres
Handwerkers erhalten die Jungen und Mädchen Hilfe um ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Schlüsselqualifikationen positiv zu entwickeln. Dabei ist eine enge Verflechtung mit den jeweiligen Klassenlehrer/innen, der Berufswahlkoordinatorin, den Betrieben, in denen die Jungen und Mädchen arbeiten, Integrationsfachdiensten sowie der Agentur für Arbeit vorhanden. Es entstehen individuelle berufliche Förderpläne und –bereiche, die gerade der Fachmann aus der Arbeitswelt kennt und in der positiven Entwicklung bei den Schülern fördern und trainieren kann. Damit wird das Ziel der Integration in die Arbeitswelt effektiver und nachhaltiger erreicht.
Gleichzeitig wächst – fachkompetent unterstützt durch den Handwerker aus der Praxis - die Kooperation zu Betrieben aus der Wirtschaft und dem beruflichen Umfeld der Schule. Die Kooperation mit dem Fachverband der Friedhofsgärtner in Köln und anderen Gartenbaubetrieben ist ergänzt durch Partner in dem Bereich Gebäudereinigung u.a. Dienstleistungs- bzw. Handwerkbetrieben.
3.4.2. Fahrplan Berufsvorbereitung
In diesem Fahrplan werden für die Klassen 7, 8, 9 und 10 Bausteine der Berufswahlvorbereitung systematisch zusammengefasst. Unterrichtsinhalte des Berufswahlunterrichts, Betriebserkundungen und -besichtigungen, Praktika sowie obligatorische Informationsveranstaltungen sind hier als Punkte aufgeführt und können im Zeitraum der dreijährigen Oberstufe von den Klassen bearbeitet bzw. abgearbeitet werden. Somit bietet der Fahrplan den Unterrichtenden einen Orientierungsrahmen in Hinblick auf
wesentliche und verbindliche Unterrichtsinhalte unserer Oberstufenarbeit. Schüler/Innen bietet er darüber hinaus die Möglichkeit gesammelte Informationen zu bündeln und erbrachte Leistungen zu dokumentieren (in der Art eines Berufswahlpasses). Dies bildet gleichzeitig die Grundlage der individuellen beruflichen Förderplanung.
3.4.3. Werkstatt „Tschüss Schule“
Die Werkstatt „Tschüss Schule“ ist ein vom Oberstufenteam entwickeltes Instrument, das die Aspekte Diagnostik und Training miteinander verbindet. An 11 Stationen trainieren Schüler/Innen der Klassen 8, 9, 10 Fertigkeiten und Kompetenzen, die sie nach der Schule in Beruf und Alltag benötigen. Orientiert an Stations- und Werkstattlernen stehen Eigeninitiative und Selbsttätigkeit sowie Selbständigkeit im Vordergrund. Klassenlehrer und Fachlehrer haben während der „Werkstatt“, die in den Klassen 8, 9 und 10 durchgeführt wird, eine gute Möglichkeit die Schüler/Innen zu beobachten um anschließend die Beobachtungsergebnisse in die Förderplanung einzubeziehen.
Langfristig soll dieses Instrument zu einem Kompetenzcheck ausgearbeitet werden, der ein weiterer Baustein der individuellen beruflichen Förderplanung bildet. Die Werkstatt ist immer wieder Thema bzgl. Veränderungen und Weiterentwicklung in dem Oberstufenteam und den Oberstufenkonferenzen.
3.4.4. BUS - Projekt
Seit dem Schuljahr 2005/06 nimmt die Kolkrabenschule am BUS – Projekt (Betrieb und Schule - Projekt des Landes NRW und des Westdeutschen
Handwerkskammertages ) teil. Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse arbeiten im Rahmen dieses Projektes an 2 Tagen in einem Betrieb und werden an den verbleibenden Wochentagen in der Schule in besonderer Weise gefördert um den Schritt in die
Arbeitswelt nach dem 10ten Schuljahr bewältigen zu können. Alle ausgewählten Betriebe haben sich bei diesem Projekt grundsätzlich zurÜbernahme der jeweiligen Schülerinnen und Schüler bereit erklärt. In enger Zusammenarbeit zwischen Schüler, Eltern, Betrieb und Schule soll derÜbergang Schule-Beruf auf diese Weise erfolgreich gemeistert werden. Die Agentur für Arbeit unterstützt diesen Prozess sehr. Unsere Berufswahlkoordinatorin, unser Handwerker und der Berufsberater unserer Schule arbeiten eng zusammen, besuchen die Betriebe z. T. gemeinsam und besprechen individuelle Möglichkeiten für die Jungen und Mädchen. Wir haben sehr positive Erfahrungen mit diesem Projekt gemacht, es gibt in jedem Jahrgang Jugendliche, denen auf diesem Weg der direkte Einstieg in die Arbeitswelt gelingt.
3.4.5. Berufswahlkoordinatorin und Oberstufenteam
Die spezielle Förderung der BUS – Schüler/Innen übernimmt an unserer Schule die StuBo oder BWK (Berufswahlkoordinatorin, Mitglied des Kollegiums), die mit Beginn des Schuljahrs 2005/06 ihre Arbeit in dieser Funktion bei uns aufgenommen hat.
Neben der Förderung der BUS – Schüler/Innen soll die Berufswahlkoordinatorin (BWK) in Zusammenarbeit mit Oberstufenteam, Schulleitung, Handwerker und Sozialarbeiterin alle Prozesse, die mit Berufswahlunterricht und Berufswahl in Verbindung stehen, begleiten und bündeln. Darüber hinaus soll sie sowohl nach innen als auch nach außen Ansprechpartnerin für Fragen rund um den Übergang Schule – Beruf sein.
Wesentliche Aufgaben der BWK sind:
- Koordinierung der Praktika und des BUS-Projekts
- Förderung der BUS – Schüler/Innen
- Konzeptentwicklung
- Ansprechpartner für das Oberstufenteam
- Ansprechpartner für außerschulische Partner (Betriebe,Kooperationspartner, Berufskollegs, Verbände, Kammern usw.)
- Ansprechpartner für Institutionen (Bundesagentur f. Arbeit, Bildungseinrichtungen und Bildungsträger usw.)
- Praktikumbegleitung, speziell in besonderen Situationen
- Initiierung von Projekten zur Berufswahlorientierung (BO)
Weiterhin hält die BWK in einem schulformübergreifenden Arbeitskreis des Schulamtes Köln / der Bezirksregierung Köln alle Bausteine in Hinblick auf das grundsätzliche Profil des Berufswahlkoordinators ebenso im Blick wie die Weiterentwicklung des Gesamtkonzeptes zur BO.
An der Schule leitet die BWK das Oberstufenteam, das zusätzlich zur Oberstufenkonferenz besteht ( HW, BWK, 10.Klasse KL, SchuSo, SL ). Es hatbesondere Bedeutung im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Übergangs in die Arbeitswelt unter Berücksichtigung der jeweils individuell möglichen Schulabschlüsse. Außerdem werden aus diesem Team bedeutsame Aspekte und Impulse – auch für den Unterricht - in die Oberstufe oder das gesamte Kollegium gegeben, immer unter dem Gesichtpunkt der Integration in die Berufswelt. Diese werden bisher erfolgreich umgesetzt.
3.4.6. Bewerbungstraining und andere Beruf und Leben vorbereitende Projekte Mit der benachbarten Förderschule wurde ein weiteres Projekt zur BO entwickelt, das Bewerbungstraining konkret (BTK). Schüler/innen der 9. Klassen besuchen zu einem „(Bewerbungs)Gespräch“ jeweils die andere Schule mit vorbereiteten Unterlagen. Hier wird geübt, Schwellenängste abzubauen, denn an einem anderen Ort als die Schule und mit einer ihnen fremden Person führen sie ein Gespräch
bzgl. ihrer Berufsvorstellungen. Ein Protokoll der Situation liefert wichtige Informationen über Auftreten und Verhalten der/des jeweiligen Schülerin/Schülersund hilft außerdem Ängste vor fremden Situationen abzubauen.
In der 10. Klasse werden inzwischen regelmäßig Projekte mit Unterstützung „Partner für Schule“ , „INVIA“ u.a. durchgeführt:
- ein Berufswahlcamp ( finanziert durch Landesmitteln über das Projekt „Zukunft fördern“ )
- Gewaltprävention – Umgang mit Konflikten am Arbeitsplatz ( falle eine Finanzierung vorliegt ) und
- „Job-Shooting“ oder „Benimmkurse“ ( falls finanzielle Mittel vorhanden sind )
- Fit in Ausbildung (ab diesem Schuljahr in Kooperation mit INVIA, ab Klasse 8 für die kommenden 4 Jahre, also einschließlich 1 Jahr nach Schulentlassung)
3.4.7. Training sozialer Kompetenzen
Übernahme von Verantwortung und deren Anbahnung und Verstärkung gehören zu unseren grundsätzlichen Zielen und laufen in jeder Klasse und über jede Stufe biszur Entlassung. Dazu gehören Ämter wie Klassensprecher, Schulsprecher mit den entsprechenden Schülerversammlungen, aber auch Patenschaften für neue Schüler und speziell für Erstklässler, die Ausleihe von Pausenspielen durch Schüler, einen Etagen-Müll-Entsorgedienst u.a.. Eine besondere Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Schulsanitätsdienst ( s.
Punkt 5.2. )
3.5. Arbeitsgemeinschaften
Über das reguläre Unterrichtsangebot hinaus werden – so wie es die personelle Ausstattung erlaubt -von den Kolleg/Innen verschiedene Aktivitäten aus den Bereichen Sport, Musik, Werken, Hauswirtschaft etc. angeboten. Regelmäßig läuft zur Zeit die Fußball-AG, die auch sehr erfolgreich an Stadtmeisterschaften teilnimmt. Die Schulchöre ( Unter-/Mittelstufe und Mittel-/Oberstufe) arbeiten projektmäßig und präsentieren ihre Arbeit in Aufführungen. ( s. auch 5.3.2. ).
3.6. Unterstützende Maßnahmen für Unterricht und Erziehung
3.6.1. Schulsozialarbeit
Seit dem Schuljahr 2004/5 gehört unsere Schule zu den Schulen der Stadt Köln, die unbefristet eine Stelle Schulsozialarbeit zugewiesen bekommen haben. Die neue Kollegin arbeitet sowohl präventiv als auch fallbezogen mit Schülern und Eltern in enger Absprache und Zusammenarbeit mit den Kolleg/innen. Sie hat Elternsprechstunden, Schüler/Innensprechstunden, bietet in einzelnen Fällen konkrete Hilfen an, berät und begleitet in alltäglichen und auch in Notsituationen. Außerdem ist sie in die Arbeit unserer Schule fest eingebunden ( Trainingsraum zum eigenverantwortlichen Denken und Handeln, Erwachsen werden, Angebote für Mädchengruppen, ... )
Damit entsteht wertvolle Unterstützung und Bereicherung unserer Arbeit. Wir sind sehr froh über diese Entwicklung, benötigen doch gerade unsere Schüler/Innen und Familien besondere Hilfen, die nicht zum Aufgabengebiet der Lehrer/Innen gehören und von ihnen nicht zu leisten sind. Die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und anderen außerschulischen Partnern, deren Kontakte zu unserer Schule die Kollegin maßgeblich initiiert und pflegt, hat sich äußerst positiv weiterentwickelt (s. Punkt 4.4.1.).
3.6.2. Trainingsraum für eigenverantwortliches Denken und Handeln – Pausenauffangklasse -Schulregeln Nach intensiver Vorbereitung durch eine Arbeitsgemeinschaft von
Kolleg/Innen und anschließender Diskussionen und Fortbildung mit dem gesamten Kollegium wurde in einer Konferenz im Schuljahr 2002/3 die Einrichtung des Trainingsraums zum eigenverantwortlichen Denken und Handeln beschlossen. In diesem Raum sollen Reflexion und Modifikation unangemessenen Verhaltens im Unterricht intensiv gefördert werden um so in allen Stufen störungsfreien Unterricht zu gewährleisten. Störende Schüler/Innen überdenken bei der Erstellung eines Rückkehrplanes ihr Verhalten mit dem Ziel zukünftig erfolgreich am Unterricht teilnehmen zu können.
Das einheitliche Vorgehen an der Schule fördert respektvolles und angemessenes Verhalten und führt zu konfliktfreierem Umgang miteinander. Eine erste Befragung zu Beginn des Jahres 2003 bestätigte die hohe Akzeptanz dieser Einrichtung. (s. Anhänge 6.2.1 bis 6.2.3), dies bestätigt sich bis heute. 2007 haben wir eine ergänzende Kollegiumsfortbildung ( Kooperative Gesprächsführung ) durchgeführt, so dass alle Kolleg/Innen immer
sicherer in Handhabung des Prozedere und der entsprechenden Gesprächsführung wurden. Ergänzt wird diese Maßnahme durch die so genannte „Pausenauffangklasse“, in der Jungen und Mädchen während der Pausen betreut werden, die es zur Zeit nicht schaffen ohne Konflikte mit anderen Schüler/Innen auf dem Schulhof zu sein. Eine zusätzliche Erweiterung gab es im Schuljahr 2008/2009 durch die Erarbeitung und Installation einheitlicher Schulregeln. Sie sind ein übergeordnetes Ziel in Rahmen unserer Schulziele ( s.6.3.). Eine Kollegenarbeitsgruppe hat bestehende Regeln zusammengefasst, ergänzt und in einer Gesamtkonferenz zur Abstimmung gebracht. Einbezogen wurden ebenfalls die Mitarbeiter/Innen der den Unterricht ergänzenden Gruppen OGS und Mittagspause Plus. Eltern und Schüler sowie Klassenlehrer und OGS-Betreuer unterschreiben einen entsprechen den Vertrag. Tatsächlich ist ( Installation über Schulkonferenz und Schülervertretung war Beginn des 2.Halbjahres 2008/2009 ) eine weitere positive Veränderung bei
Schülern und Kollegen erkennbar.
3.6.3. Psychomotorik und Bewegung
3.6.3.1
Motorische und körperliche Unsicherheiten werden durch ein spezielles Psychomotorikprogramm im Sportunterricht der Unterstufe ausgeglichen und aufgebaut, so dass eine positive Stärkung je nach individuellen Möglichkeiten stattfindet und zu deutlichen
Entwicklungsfortschritten führt. Parallel wird in allen Klassen versucht viel Bewegung in den Unterricht zu integrieren, auch bei Fachunterricht.
3.6.3.2. Die schuleigene Kletterwand ( über den Förderverein der Schule angeschafft und regelmäßig gewartet ) bietet einen besonders wertvolle Unterstützung für die Entwicklung und Stärkung unserer Jungen und Mädchen. Kolleginnen und Kollegen haben sich entsprechend fortgebildet und setzen diese besondere Bewegungsherausforderung, die auch starke soziale Komponenten hat, regelmäßig im Sportunterricht ein. Da eine Mitarbeiterin der OGS ebenfalls einen entsprechenden Übungsschein besitzt, wird diese Möglichkeit auch dort im Nachmittagsbereich erfolgreich genutzt.
3.6.4. „Erwachsen werden“
In mehreren Klassen der Mittelstufe und der Oberstufe wird das Programm Lion’s Quest „Erwachsen werden“ durchgeführt, z.T. in Zusammenarbeit mit unserer Schulsozialarbeiterin. Voraussetzung dazu war, dass die Kolleg/Innen an einer mehrtägigen Fortbildung teilnahmen.
3.6.5. Streitschlichtung
Seit dem Schuljahr 2003/4 findet Streitschlichtung durch Schülerinnen der Oberstufe mehr oder weniger regelmäßig statt. Da durch personelle Unterbesetzung zur Zeit keine Kapazität mit Lehrerstunden für eine eigene AG vorhanden ist, unterstützt unsere Schulsozialarbeiterin die Mädchen der jetzigen Klasse 9a bei diesen Aufgaben. Im diesem Schuljahr sollte dieses Projekt wieder intensiviert werden, allerdings gibt es zur Zeit keine verantwortliche Lehrkraft.
3.6.6. Schulsanitätsdienst
Ein weiteres Beispiel für die positive Weiterentwicklung des Verantwortungsbewusstseins und der Sozialkompetenz unserer Schüler/Innen zeigt sich in dem Programm „Schulsanitätsdienst“, das inzwischen nicht nur von Jungen und Mädchen der Oberstufe erfolgreich ausgeübt wird, sondern ergänzt wird durch Sani-Helfer/Innen aus der Unter-und Mittelstufe. Die Jungen und Mädchen haben – jeweils altersangemessen – eine Ausbildung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz erhalten und werden vor Ort von ausgebildeten Kolleginnen betreut. ( s. auch Punkt 5.2. )
3.6.7. CAS – Cologne Area Schoolnet
Seit dem Schuljahr 2009/10 nimmt unsere Schule am „Cologne Area Schoolnet“ –Projekt teil. Im Rahmen dieses Projektes hat unsere Schule ein umfangreiches Ausstattungspaket erhalten. Jede Klasse bekam einen neuen Multimedia-Computer und Drucker, alle Klassenräume wurden „vernetzt“ und können „online“ gehen.
3.6.8. Elternarbeit
Elternarbeit findet Beachtung bei allen schulischen Aktionen. Im kommenden Schuljahr soll dieses Thema - möglicherweise mit einer Unterstützung von außen -verstärkt angegangen werden.
4. Unterricht und Erziehung Kolkrabenschule und Partner
4.1. unterstützende Maßnahmen für Unterricht uns soziales Miteinander
Gemäß unserem Schullogo und unserer Präambel arbeiten wir alle sehr bewusst auf ein gewaltfreies und sozial positives Miteinander in unserer
Schule hin. Vielfältigkeit der Kulturen und Verschiedenartigkeiten der Individuen ( Kinder, Jugendliche, Erwachsene) sollen als Bereicherung erlebt und als Minimalziel zumindest akzeptiert werden.
Dies kann nur erreicht werden, wenn jeder/jede Einzelne selbst stark ist, was dazu führt, dass bei unseren Schülerinnen und Schülern vor allem auf vorhandene Kompetenzen gesehen und von dort weiter gearbeitet und entwickelt wird.
Wie aus den Beschreibungen der Arbeit in den Stufen zu entnehmen ist, gibt es eine Vielzahl von Unterrichts- und Erziehungselementen, die zu diesem Ziel führen sollen.
Klassen- und stufenübergreifend haben sich in den letzten Jahren zusätzlich mit Hilfe außerschulischer Partner Projekte entwickelt, die unsere Kinder und Jugendlichen stark machen und sie professionell vorbereiten auf verantwortungsvolles, soziales Miteinander in Schule und Gesellschaft.
4.1.1. Coolness-Trainings
4.1.1.1. Coole Pänz
Beginnend in der Unterstufe, z.T. bis zur Mittelstufe, wird in Zusammenarbeit mit „wir für Pänz e.V.“ ein coolness-training „coole Pänz“ durchgeführt. Die Eltern zahlen einen Beitrag von 20 €/Halbjahr, der Rest wurde bisher durch Aktion Mensch und dem schuleigenen Förderverein bzw. aktuell durch die Outback- Stiftung finanziert. Ein außerschulischer Trainer arbeitet gemeinsam mit den Kindern der Klassen drei und vier. Aufgrund klarer Regeln zum sozialen Miteinander, die innerhalb des Trainings entwickelt werden, sowie durch spielerische und sportliche Übungen sollen die Kinder in folgenden Bereichen unterstützt werden:
- Aufbau der Persönlichkeiten durch Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes
- „nein“ sagen können
- Stärkung des Selbstwertgefühls
- angemessenes Reagieren auf Konflikte
- sowie kooperativen Umgang miteinander
4.1.1.2. CasT (cool and strong Training)
Im Verlauf des Schuljahres wird beginnend mit der Stufe 6 in den Klassen der Mittelstufe CasT durch eine Förderschullehrerin unserer Schule mit
Zusatzausbildung als Anti-Gewalt und Deeskalationstrainerin und des/r jeweiligen KlassenlehrerIn durchgeführt. Dieses Präventivtraining für den Umgang mit Konflikt- und Gewaltsituationen findet wöchentlich zwei Stunden statt und umfasst insgesamt zehn Einheiten mit folgenden inhaltlichen Bausteinen:
Baustein 1: Konflikte und Aggressionen 1
Zu diesem Schwerpunkt gehört die Auseinandersetzung mit den bisherigen Gewalterfahrungen. Was ist Gewalt? Warum ist Gewalt so alltäglich vorhanden?
Welche Gewaltdefinition hat die Trainingsgruppe? Welche Gewaltstrukturen (Opfer-Täter-Mittäter) gibt es?
Baustein 2: Auseinandersetzung mit Persönlichkeitsmerkmalen
Innerhalb dieses Bausteines sollen sich die TeilnehmerInnen mit ihren positiven und negativen Anteilen auseinandersetzen. Eigene Befindlichkeiten, Gefühle wie Stolz und Wut und individuelle Faktoren für das eigene gewaltbereite Handeln werden thematisiert. Die Schulung der Eigenwahrnehmung ist ein wesentlicher
Bestandteil
Baustein 3: Kommunikation
Die Rolle der Kommunikation in Gewaltsituationen wird näher betrachtet. Welche Wirkung haben Worte? Welche Botschaften sende ich (Ich- oder Du-Botschaften)?
Baustein 4: Körpersprache
Die TeilnehmerInnen sollen Kenntnisse über die Wirkungsweise der Körpersprache erhalten. Die Schulung einer differenzierten Wahrnehmung (Näheund Distanz) sowie das Üben des bewussten Einsatzes von Körpersprache stehen im Mittelpunkt.
Baustein 5: Kooperation
Durch Kooperationsübungen sollen gemeinsame Ziele verfolgt werden. Das Erreichen dieser Ziele stärkt das Gruppengefühl aber auch das Selbstbewusstsein jedes einzelnen Teilnehmers. Vertrauensübungen werden ebenfalls zur Stärkung des Selbst- und Gruppengefühls eingesetzt.
Baustein 6: Konflikte und Aggressionen 2 (Deeskalation)
Innerhalb dieses Bausteines werden alternative Verhaltensweisen in Bedrohungssituationen vermittelt, um so Gewaltsituationen zu vermeiden bzw. in
Gewaltsituationen sinnvoll reagieren zu können. Das Aushalten von Provokationen sowie lockere Reaktionen auf Anmache sollen dabei geübt werden.
Baustein 7: Ruhe- und Stilleerfahrung
Dieser Baustein dient zum einen der Schulung der Körperwahrnehmung, zum anderen der Entspannung.
4.1.2. Tanzprojekt - Mittelstufe
In der Mittelstufe wird in diesem Schuljahr ein „Tanzprojekt“ mit einer externen, professionellen Künstlerin durchgeführt. Die Finanzierung gelang im 1. Schulhalbjahr über das Landesprogramm „Kultur und Schule“ und einer Ergänzung (notwendiger Eigenanteil der Schule durch das Jugendamt), im 2. Halbjahr über eine europäische Förderung des Stadtteils Bocklemünd innerhalb des Projektes „Einmal anders“ und einem Zuschuss der Sparkasse KölnBonn. Mädchen und Jungen dieser Gruppe erfahren über den Tanz als urmenschliche Ausdrucksform ein positives Körpergefühl,
Selbstwertgefühl, positive Umgangsformen und mehr Sicherheit im Umgang miteinander.
Wir sind überzeugt davon, dass unser Gesamtkonzept „stark zu machen“ und auf das „miteinander“ Wert zu legen, sehr erfolgreich ist. Wir erleben täglich, dass unsere Schule von unseren Jungen und Mädchen gerne besucht wird, dass sie mit eigenen schönen Bildern oder Werkstücken schön gestaltet wird, das Fremde freundlich begrüßt werden, dass unsere frisch gestrichenen Wände
sauber bleiben und mit neuen Gegenständen, Möbeln, Spielgeräten gut umgegangen wird. Es gibt wenig aggressives Verhalten, die Grundstimmung in unserer Schule erscheint auch Fremden bei Besuchen als sehr positiv, freundlich und angenehm. Um all dies nachhaltig zu sichern und zu erhalten, evtl. vielleicht sogar noch weiter auszubauen , sind wir allerdings immer wieder auf finanzielle
Unterstützung angewiesen. Unser Förderverein ist sehr klein und hat hauptsächlich Mitglieder aus den eigenen Kollegiumsreihen, so dass wir alleinoben beschriebene Projekte nicht bezahlen können.
Ideal wäre es, über die neuen Regelungen der Unterstützung der Sozialräume in Köln entsprechende Unterstützung zu erhalten – passt doch unsere Arbeit exakt in diese Konzepte!
4.1.3. Schulsanitätsdienst
Siehe Punkt 5.2.
4.1.4. Roma - Projekt
Unsere Schule nimmt am städtischen Roma-Projekt teil, für das es eine besondere Stundenzuweisung gibt. In diesen Stunden werden die Jungen und Mädchen aus Romafamilien besonders gefördert. Außerdem gibt es zusätzlich eine intensive Elternarbeit und Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, die sich ebenfalls um die besonderen Situationen dieser Familien und Kinder
kümmern. Da die Kollegin, die diese Stunden erhält, ebenfalls an Fortbildungen zu diesem Thema teilnimmt und wichtige Inhalte an das Kollegium weitergibt, erhalten auch die Kolleg/Innen Hilfestellung zum Umgang mit diesen Menschen.
4.2. Betreuungsangebote als unterrichtliche Ergänzung
4.2.1. Übermittagsbetreuung im Rahmen sichere Schule von 8 – 13 Uhr,hier werden Kinder nach Unterrichtsschluss betreut bis 13.20 Uhr (Hausaufgabenhilfe, freies Spiel).
4.2.2. Offene Ganztagsschule für die Klassen 1 – 6, hier werden Kinder nach Unterrichtsschluss durch 6 Betreuerinnen bis 16.00 Uhr betreut. Diese
Kinder erhalten täglich ein Mittagessen, das von einem Koch an unserer Schule frisch zubereitet wird.
Das Konzept ist im Kooperationsvertrag festgeschrieben, jeweils zu Schuljahresbeginn werden die Inhalte konkretisiert und in gemeinsamen Konferenzen erläutert.
4.2.3. Mittagspause Plus, hier können Schüler/Innen ab Klasse 5 in der inzwischen gesetzlich vorgeschriebenen Mittagspause bei längeren Unterrichtszeiten eine Betreuung (über Studenten der Sonderpädagogik) und ein Essensangebot erhalten. Außerdem gibt es die Möglichkeit die Hausaufgaben zu erledigen, sowie Freizeitangebote. Die entsprechende Kooperation mit der Offenen Tür Westend hat sich aus einer bestehenden Kooperation weiterentwickelt. Sie bietet zusätzlich zu der betreuten Mittagspause Hilfen bei den Hausaufgaben und sinnvolle Freizeitangebote
für ältere Jungen und Mädchen an. Allerdings sind die räumlichen und finanziellen Voraussetzungen für die
Ausweitung auf die gesamte Mittel- und Oberstufe noch nicht ausreichend geklärt. Deshalb befinden wir uns hier in einem ersten Entwicklungsstadium und in ständigem Austausch mit unserem
Kooperationspartner, der OT Bickendorf (AWO). Auch hier gibt es im Kooperationsvertrag festgelegt ein Konzept, das fortlaufend inhaltlich weiterentwickelt wird. Konkret nehmen zur Zeit 15 Jungen und Mädchen an diesem Angebot teil.
4.3. Kooperationen
4.2.4. Zusammenarbeit mit Jugendamt und Polizei
Seit ca. 2 Jahren gibt es regelmäßige Treffen mit den Gruppenleitern des Allgemeinen sozialen Dienstes ( ASD ), ihrem Vorgesetzten und der Schulleiterin sowie der Schulsozialarbeiterin. Da aufgrund unseres Schülerklientels der ASD ein wichtiger Partner für Schule ist, und viele unserer Familien von ihm betreut werden, ist es von großer Bedeutung regelmäßigen Austausch zu haben. Ergänzt werden diese halbjährlichen Treffen durch Einladungen des ASD in die Gesamtkonferenz unserer Schule, je nach Situation und Thema. Besprochen werden allgemeine Themen,Vorgehensweisen, u.a. sowie Einzelfälle in denen besonderer Beratungsbedarf vorliegt. Es entstand ein verbindlicher Kooperationsvertrag, der aktuell im April 2009 abgelöst wird durch den gesamt städtischen Vertrag: „Kooperations- und Kinderschutzvereinbarung zwischen dem Jugendamt der Stadt Köln und den Kölner Schulen“.
In der Schule ist eine Kollegin benannt als Kinderschutzbeauftragte. Sie ist Ansprechpartnerin gemeinsam mit unserer Schulsozialarbeiterin und der Schulleitung für alle Vorkommnisse, die mit Gefährdung des Kindeswohls zusammen hängen.
In Fällen, die einen kriminellen Hintergrund vermutet lassen, gibt es eine gute Zusammenarbeit mit der Polizei. Der Ortsteilpolizist besucht die Schule regelmäßig, ist auch bereit in speziellen Situationen mit einzelnen Schüler/innen oder einer Gesamtklasse zu sprechen und ist so allen Schülern, Eltern und Kollegen bekannt.
4.2.5. Zusammenarbeit mit Schulen im Einzugsgebiet
Auch wenn unsere Schule kein Kompetenzzentrum ist, sind wir doch sehr bemüht mit Regel- und Förderschulen in unserem Einzugsgebiet zusammenzuarbeiten und uns auszutauschen. Dies beinhaltet im Primar( GGS Wilhelm-Schreiber-Straße ) und im Sekundarbereich ( Montessori Hauptschule ) sowohl die gegenseitigen Informationen bzgl. Leistungsanforderungen in den Kernfächern wie auch Beratung und Probebeschulungen bzgl. Rückschulung von unseren Jungen und Mädchen. Die Kooperation mit beiden Schulen hat sich inzwischen so weit entwickelt,
dass einige Lehrerstunden unserer Schule dort für Beratung, Gespräche und Fördergruppenarbeit eingesetzt werden. Je nach Lehrerstellenbesetzung soll dies immer weiter ausgebaut werden.
Mit den Förderschulen LE (Leyendeckerstraße) und ES (Lindweiler Hof) und der im Haus befindlichen GG ( Schule für geistige Entwicklung ) gibt es gemeinsame Projekte (Bsp.: BTK s. 3.4.6.), die noch ausgebaut werden und Absprachen bzw. Kooperationen bzgl. einzelner Schüler/Innen.
5. Besondere Aktivitäten
5.1. Mofa-Kurs
Der Mofakurs fand bis zum Halbjahr des Schuljahres 2009/2010 durch eine ausgebildete Kollegin bzw. Kollegen unserer Schule wöchentlich mit Unterstützung der Mofaschule der Stadt Köln statt und ermöglichte den Erwerb des Mofaführerscheins. Da viele Schüler/Innen unserer Schule Schwierigkeiten im Lesen und Deuten der sprachlich schwierigen Führerscheinbögen haben, eröffnet unser Mofakurs die Möglichkeit den Führerschein im geschützten Raum zu erwerben. Der Mofakurs bildet so als schulische Rehabilitationsmaßnahme ein wichtiges Modul im Hinblick auf die Stärkung des Selbstbewusstseins und die Integration. Allerdings haben sich die gesetzlichen Bedingungen aktuell derart verändert, dass wir als Förderschule weder den pädagogischen Sinn sehen, noch die finanziellen Mittel haben, um die Ausbildung zur Zeit weiter fortzusetzen. Entsprechend haben wir die AG „Mofakurs“ zur Zeit unterbrochen und sind mit den Kollegen der anderen Kölner Förderschulen Lernen im Gespräch, um zu klären wie wir unsere Schüler weiter sinnvoll auf das Fahren und Führen eines Mofas vorbereiten können..
5.2. Schulsanitätsdienst
Die Schule verfügt über einen hauseigenen Schulsanitätsdienst, der von speziell ausgebildeten Schüler/Innen der Oberstufe gestellt wird. Ausbildung, begleitende Betreuung und Arbeitseinsatz erfolgt über einen – inzwischen in der Altersteilzeit befindlichen- Kollegen unserer Schule, der die entsprechende Qualifikation besitzt, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz. Die Schüler/Innen erhalten für ihren Einsatz als Schulsanitäter/Innen ein offizielles Arbeitszeugnis vom Ministerium als Zeugnisergänzungsblatt, was bei Bewerbungen von Nutzen ist. Eingesetzt sind die Schulsanitäter/Innen in den Pausen auf dem Schulhof oder bei schulischen Veranstaltungen. Sie leisten bei Unfällen erste Hilfe
oder fahren als Begleitung mit zu einem Arzt oder ins Krankenhaus. Inzwischen werden sie bei Sportfesten der Förderschulen der Stadt Köln ebenfalls angefordert.
Damit bietet der Schulsanitätsdienst unseren Jungen und Mädchen die Möglichkeit mit ihrer freiwilligen Arbeit sich von einer sozial anerkannten Seite zu zeigen. In diesem Schuljahr hat sich die Klasse 9a, die in der Hauptsache den Sanitätsdienst ausübt, für eine Prämierung bzgl. Ehrenamt bei der Stadt Köln beworben.
5.3. Theater- und Musikprojekte
5.3.1 Tanzprojekt
Seit einem Jahr ermöglicht die Unterstützung durch das Jugendamt, seit Herbst 2008 das Antigewaltprojekt Bocklemünd „Einmal anders“ und durchgehend der Förderverein unserer Schule, dass Schüler/Innen von Mittel- und Oberstufenklassen unter Anleitung einer professionellen Tanzpädagogin arbeiten können. In Zusammenarbeit mit der Leiterin des Schulchors und Kolleginnen fanden zwei große Aufführungen ( s. 5.3.2. ) statt. Diese waren sehr erfolgreich und bestätigen den hohen pädagogischen Wert solcher Projekte. Die teilnehmende Jungen und Mädchen zeigten Leistungen und Entwicklungen, die nicht zu erwarten waren. (Dokumentation s. homepage)
5.3.2. Chöre
Durch das besondere Engagement einer Kollegin besteht sowohl in der Unterstufe als auch in der Mittelstufe ein Schulchor. Beide Chöre proben regelmäßig und gestalten Schulfeiern aber auch selbständige, eigene Projekte, Aufführungen mit großem Erfolg und zur Begeisterung aller Zuschauer – Eltern wie Kollegen/KollegInnen und Mitschüler/Innen der eigenen oder auch eingeladener Schulen. In diesem Schuljahr war herausragend das Projekt „ Einmal singend und tanzend um die Welt “, das in Kooperation mit der Tanzpädagogin entstand. Dazu gehörten Kulissenbau, der u.a. mit älteren Schülern und dem Handwerker unserer Schule professionell durchgeführt wurde, ebenso wir Raps, Break-Dance,
Lieder und Texte in verschiedenen Sprachen und tänzerische Darstellungen. Alle Gäste waren beeindruckt und begeistert, selbst die Presse veröffentlichte einen sehr positiven Bericht mit Foto.
Mit den älteren Schüler/Innen werden vor allem kölsche Lieder (Brauchtumspflege – kölsche Mundart) geübt und zu verschiedenen Anlässen vorgetragen. So übernahm der Chor einen großen Teil der Gestaltung der diesjährigen Karnevalssitzung und er tritt gerne bei Verabschiedungen oder anderen Schulfesten (Sommerfest, Adventsmarkt u.ä.) auf.
5.4. Karneval
Die regelmäßige Teilnahme an den Kölner Schull- und Veedelszöch als eine der wenigen Kölner Förderschulen stellt eine besondere Herausforderung, aber auch einen besonderen Höhepunkt im Schulleben dar. Alle Schüler/Innen sind mit einbezogen, es werden die Kostüme selbst genäht und gebastelt, die Kamelletüten werden gemeinsam gepackt, die Strüßjer gebunden, Lieder und Rhythmus geübt. Traditionsgemäß dürfen die Schüler/Innen der Mittelstufe im Zug mitgehen. Da die Arbeit sehr intensiv ist, gibt es einen Kollegiumsbeschluss, der die Teilnahme auf „alle zwei
Jahre“ beschränkt. Dieses Schuljahr konnte die Mittelstufe mit Unterstützung einiger Oberstufenschüler wieder erfolgreich teilnehmen – ein eindrucksvolles und stärkendes Erlebnis für alle!
5.5. Schulfeiern und Schulfahrten
Neben zahlreichen Schulfeiern und Schulfesten im Jahresrhythmus, Projektwochen, Einschulungs- und Entlassfeiern werden regelmäßig Klassenfahrten, Schulausflüge und Fahrten zu außerschulischen Lernorten durchgeführt. Diese werden jeweils von den Klassenlehrern geplant und durchgeführt, jeweils nach Absprache mit Eltern und Kollegen und durch Unterstützung von Fachkollegen oder Lehramtsanwärtern.
5.6. Gottesdienste
Entsprechend der Jahresfeste werden nach Möglichkeit mehrmals im Jahr in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Pfarrern der evangelischen und katholischen Kirche Gottesdienste ökumenischer Art durchgeführt.
5.7. Disco
Die Schüler/Innen der Oberstufe organisieren selbständig ein Discoangebot in Pausen, nach Schulschluss oder bei besonderen Anlässen. Zusätzlich wird über die OT Bickendorf freitags eine „school-out-disco“ im Anschluss an den Unterricht angeboten.
5.8. Aktive Pause
In den Pausen organisieren Schüler der Mittel-und Oberstufe über die Schülermitverwaltung eigenverantwortlich die Ausleihe von Spielgeräten um zusätzliche Spielmöglichkeiten auf dem Schulhof zu schaffen. Außerdem wird während der großen Pause von Praktikant/innen ein Angebot zum gemeinsamen Spiel angeboten.
5.9. Schulgarten und Hühnerprojekt
5.9.1. Schulgarten
Seit 2002 gibt es in unserer Schule einen großen Schulgarten. Jede Klasse kann dort, wenn sie möchte ein eigenes Beet bewirtschaften. Des Weiteren gibt es im Schulgarten ein großes Beet, Obstbäume, Beerensträucher, Kräuter, Altholzstapel für seltene Wespenarten, ein kleines Gewächshaus, eine Feuerstelle und anschließend an den Schulgarten einen Hühnerstall mit angrenzendem umzäuntem Auslauf. Viele dieser Projekte sind im Rahmen des HandWerkLernen entstanden bzw. werden im Rahmen dieses Unterrichtes fortgeführt. Handlungsorientierte Arbeit im Schulgarten ist verbindlicher Bestandteil unseres Biologie und Sachunterrichts. Die Kinder säen, pflanzen, zupfen Unkraut, begießen ihre Pflanzen und ernten gemeinsam. Die Pflanzen können in unserem Gewächshaus vorgezogen werden. Die Kinder machen bei ihrer Arbeit viele Beobachtungen und erkennen Zusammenhänge in der Natur. Sie erleben, wie viel Mühe es macht, die Pflanzen zu pflegen, aber auch wie viel Freude, wenn alles wächst und gedeiht. Wenn ein Projekt mit einem gemeinsamen Essen endet, ist das Vergnügen groß.
5.9.2. Hühnerprojekt
Das Hühnerprojekt wurde im Frühjahr 2008 begonnen. Die Oberstufenschüler haben im Rahmen des HandWerkLernen den Stall und das Gehege gebaut. Sie sind auch für den Erhalt der Anlage zuständig. Die pädagogischen Ziele des Hühnerprojektes sind:
- Handlungsorientiertes Erfahren von Zusammenhängen in der Natur mitden besonderen Aspekten, Ernährung, Wachstum undartspezifischen Bedürfnissen von Haushühnern.
- Die Schüler übernehmen Verantwortung für die Pflege von Tieren.
- Die Schüler erleben exemplarisch die Herstellung eines Lebensmittels.
Diese Ziele werden verwirklicht, indem die Schüler der Unter- und Mittelstufe klassenweise wöchentlich den Hühnerdienst übernehmen. Dazu gehören folgende Aufgaben: die Hühner füttern, tränken, den Stall sauber machen und die Eier einsammeln, die dann in der Klasse verwertet werden können.
Das Hühnerprojekt wird durch Paten (Lehrer und Freunde der Schule) für jedes Huhn finanziert.
6. Konferenzen
6.1. Pädagogische Konferenzen – Kollegium
Um Informationsaustausch, pädagogische Weiterentwicklung und Absprachen gewährleisten zu können finden regelmäßig Konferenzen statt:
Mindestens einmal pro Monat gibt es eine Gesamtkonferenz mit allen Kollegen und Kolleginnen. Hier werden alle wichtigen pädagogischen Themen – aktuell oder auch zur Weiterentwicklung unserer Arbeit – diskutiert bzw. erarbeitet und Informationen, die für alle von Bedeutung sind, weitergegeben.
Außerdem finden auch die regelmäßigen Abfragen zum Stand des Schulziels bzw. die Entwicklung, Entscheidung und Verabredung des jeweils neuen Schulziels statt.
Die regelmäßigen Stufenkonferenzen beraten über besonders schwierige Schüler/Innen und treffen pädagogische Absprachen. Außerdem werden hier:
- Förderpläne für Schüler/Innen gemeinsam erstellt
- Material zu Unterrichtsinhalten ausgetauscht
- gemeinsame Projekte geplant und vorbereitet
- Absprachen zu klassenübergreifender Arbeit getroffen.
Für aktuelle Themen ( Förderplanentwicklung, Sommerfest, Karnevalszug, Schulhofgestaltung, Schulgarten, Hühnerprojekt, Schülercafé, Schulregeln, Schulcurriculum, … ) bilden sichArbeitsgruppen, die die Vorhaben planen, vorbereiten, ausarbeiten und organisieren, immer in Absprache mit Schulleitung und Gesamtkollegium.
6.2. Pädagogische Konferenzen – Kollegium + Kooperationspartner
Durch die Erweiterung unserer Schule in die außerunterrichtliche Zeit hat sich die Notwendigkeit ergeben Zeiten zu schaffen, um sich austauschen zu können, sowohl zu einzelnen Schüler/Innen als auch zu allgemeinen Fragen. Grundsätzlich gilt, dass je nach Themen die Mitarbeiter sowohl zu den Gesamt-wie auch zu den Stufenkonferenzen eingeladen werden.
Außerdem wurden zwei Projektgruppen gebildet, die sich regelmäßig zu eigenen Konferenzen treffen und aus Mitgliedern unseres Kollegiums und den jeweiligen Mitarbeiter/Innen bestehen:
6.2.1. Die Projektgruppe OGS, die sich um alle Fragen bzgl. der Offenen Ganztagsschule kümmert und im Bedarfsfall Diskussionsthemen auch an die Gesamtkonferenz weiterleitet. Die Großgruppe mit allen, die aktiv oder als Klassenlehrer mit der OGS zu tun haben trifft sich halbjährlich. Die Konferenz wird wechselweise von der Schulleitung bzw. der Leitung des Kooperationspartners vorbereitet und durchgeführt.
Das „Leitungsteam OGS“ ( Schulleiterin, OGS-Leiterin, Leiter des Kooperationspartners ) trifft sich in kürzeren Abständen, um sich zu allen aktuellen Themen und Fragen auszutauschen.
6.2.2. Die Projektgruppe Mittagspause Plus, die entsprechend mit den Mitarbeitern des Kooperationspartners und den Klassenlehrer/Innen der älteren Schüler/Innen regelmäßig Besprechungen organisiert. Dazu gehört ebenfalls der Ansprechpartner des Kooperationspartners und die Schulleitung. In diesen Treffen werden bisher vor allem aktuelle Probleme
und Einzelfälle besprochen. Angedacht ist auch, die Konzeptentwicklung weiter zu entwickeln.
6.3. Schulzielentwicklung
Seit dem Schuljahr 2003/4 haben wir uns in Fortbildungen mit dem Thema der Schulzielentwicklung beschäftigt und arbeiten seit dieser Zeit entsprechend. Das bedeutet, dass zur Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für unsere Schule ein Zielvereinbarungsprozess fest installiert ist.
In fest terminierten Konferenzen werden strategische und operative Ziele festgeschrieben, die nach Diskussion und Konsensbildung im gesamten Kollegium gefunden wurden. Außerdem wird pro Stufe je ein konkretes Ziel festgeschrieben.
Auf diese Weise versuchen wir unsere Schulentwicklung so zu strukturieren, dass wir zielgerichtet, ökonomisch und klar arbeiten.
6.4. Kollegiumsinternes Fortbildungsprogramm
Es gibt ein Fortbildungskonzept, das unterscheidet zwischen individuellen Fortbildungen einzelner Kolleg/Innen, die ihre Kompetenzen in bestimmten Bereichen erweitern wollen ( Mangelbereiche der Schule ) und Fortbildungen für das gesamte Kollegium. Dabei stehen Fortbildungen mit hohem Praxisanteil im Vordergrund ( Sport, musischer Bereich), aber auch Fortbildungen, die inhaltlich aktuelle Themen aufgreifen und zur Weiterentwicklung und Stärkung des Kollegiums dienen.
7. Ausblick
Themen- und Entwicklungsschwerpunkte:
- Förderpläne ( auch Eva )
- Formulierungen in Zeugnissen und Förderplänen
- Evaluation ( Förderpläne, allgemeine Schulentwicklung )
- Kooperationen mit anderen Schulen ( im Aufbau HS, GS,Berufskollegs )
- Roma-Projekt ( ständig )
- Deutsch als Zweitsprache für alle Migrantenkinder ( ständig )
- Leseförderung ( ständig )
- Rechnen anwendungsbezogen ( verstärken )
- Schulsanitätsdienst ( verstärken )
- Weiterentwicklung Oberstufenkonzept ( Elternprojekt )
- Ausbau der Kooperationen mit außerschulischen Partnern ( BO undBV und im sozialen Bereich )
- Schulcurriculum ( weitere Konkretisierungen )
- Methodenkompetenzen ( Schwerpunkt )
- Streitschlichtung ( Aktivierung )
- Projektwochen
- Arbeitsgemeinschaften für Schüler/Innen
- Besondere Beachtung des Kinderschutzes, Verabredungen zu konkretem Vorgehen
Kommende Termine:
- 10.02.2012 Halbjahreszeugnisse
- 16.02.2012 Weiberfastnacht - Schulbeginn: 9 Uhr , Ende 12.35 Uhr






